MACARON LIEBE

TRIFFT AUF MAIN-METROPOLE

Text von Ute Korinth

„Ich liebe es, wenn sich Menschen für Genuss Zeit nehmen und ich sie überzeugen kann, ungewöhnliche Sorten zu probieren. Ich mag einfach die oft überraschte Begeisterung auf den Gesichtern“, sagt Annette Langehenke.

Seit August 2017 ist sie Chefin in der Pott au Chocolat Filiale in der Berliner Straße in Frankfurt. Aber was führt eine Unternehmensberaterin zu diesem beruflichen Schritt? Ganz einfach. Als ihre Schwester sie mit der Idee konfrontierte, mit Pott au Chocolat zu expandieren, war sie Feuer und Flamme und entschloss sich, eine schokoladige Auszeit zu nehmen. Zwei Standorte standen zur Wahl – Frankfurt und Düsseldorf. „Wir haben einfach ganz entspannt geschaut, welche Location als erste kommt. Und das war dann schließlich Frankfurt“, so die bekennende Pralinen- und Macaron-Liebhaberin.

„Ich liebe es, wenn sich Menschen für Genuss Zeit nehmen und ich sie überzeugen kann, ungewöhnliche Sorten zu probieren. Ich mag einfach die oft überraschte Begeisterung auf den Gesichtern“, sagt Annette Langehenke.

Seit August 2017 ist sie Chefin in der Pott au Chocolat Filiale in der Berliner Straße in Frankfurt. Aber was führt eine Unternehmensberaterin zu diesem beruflichen Schritt? Ganz einfach. Als ihre Schwester sie mit der Idee konfrontierte, mit Pott au Chocolat zu expandieren, war sie Feuer und Flamme und entschloss sich, eine schokoladige Auszeit zu nehmen. Zwei Standorte standen zur Wahl – Frankfurt und Düsseldorf. „Wir haben einfach ganz entspannt geschaut, welche Location als erste kommt. Und das war dann schließlich Frankfurt“, so die bekennende Pralinen- und Macaron-Liebhaberin.

Genussentdeckung in Paris

Letzteres rührt daher, dass sie acht Jahre in Paris gelebt und gearbeitet und sich dort durch sämtliche Macarons probiert hat. Von Ladureé über Jean Paul Hévin, Pierre Hermé und Michel Cluizel, Pierre Marcolini sowie Pierre Roger bis zu La Maison du Chocolat und vielen kleineren feinen Anbietern. Daher eignete sie sich auch hervorragend als Testerin, wenn Manfred Glatzel und Marie-Luise Langehenke mal wieder eine neue Kreation gezaubert haben.
Und welches war das beste Macaron, das sie jemals genießen durfte? „Es ist wie mit der ersten, großen Liebe. Die vergisst man auch nicht. Das erste Macaron, das ich jemals gegessen habe, werde ich immer in Erinnerung behalten. Es war ein Schokoladen-Macaron von einer kleinen, lokalen Patisserie irgendwie im 5e Arrondissement von Paris“, schwärmt sie. „Dabei war es wahrscheinlich vor allem das unerwartete, geschmackliche Erlebnis, was mich damals so beindruckt hat. Denn geschmacklich und qualitativ können unsere da mittlerweile wirklich mithalten“, ergänzt sie und zeigt auf eine bunt gefüllte Theke mit verschiedensten Sorten. Passionsfrucht, Kokos, Schokolade, Pistazie und viele weitere, nicht nur geschmacklich, sondern auch farblich tolle Kombinationen begeistern tagtäglich die Frankfurter Kundschaft.

Genussentdeckung in Paris

Letzteres rührt daher, dass sie acht Jahre in Paris gelebt und gearbeitet und sich dort durch sämtliche Macarons probiert hat. Von Ladureé über Jean Paul Hévin, Pierre Hermé und Michel Cluizel, Pierre Marcolini sowie Pierre Roger bis zu La Maison du Chocolat und vielen kleineren feinen Anbietern. Daher eignete sie sich auch hervorragend als Testerin, wenn Manfred Glatzel und Marie-Luise Langehenke mal wieder eine neue Kreation gezaubert haben.
Und welches war das beste Macaron, das sie jemals genießen durfte? „Es ist wie mit der ersten, großen Liebe. Die vergisst man auch nicht. Das erste Macaron, das ich jemals gegessen habe, werde ich immer in Erinnerung behalten. Es war ein Schokoladen-Macaron von einer kleinen, lokalen Patisserie irgendwie im 5e Arrondissement von Paris“, schwärmt sie. „Dabei war es wahrscheinlich vor allem das unerwartete, geschmackliche Erlebnis, was mich damals so beindruckt hat. Denn geschmacklich und qualitativ können unsere da mittlerweile wirklich mithalten“, ergänzt sie und zeigt auf eine bunt gefüllte Theke mit verschiedensten Sorten. Passionsfrucht, Kokos, Schokolade, Pistazie und viele weitere, nicht nur geschmacklich, sondern auch farblich tolle Kombinationen begeistern tagtäglich die Frankfurter Kundschaft.

Der Römer auf der Praline

„Ich liebe die Kombination aus allen Tätigkeiten hier“, sagt sie und checkt mal eben die Ware und die Kühlkapazitäten. Denn selbst produziert wird in Frankfurt nicht. Die Ware fährt Manfred Glatzel regelmäßig mit einem kleinen Kühlwagen in die Main-Metropole. Und hier kommt die Unternehmensberaterin ins Spiel. „Ich bin die Stammdatenqueen und liebe es, Prozess zu standardisieren und optimieren“, sagt Annette Langehenke und wirft einen Blick in die Pralinentheke.

Während in Dortmund die Pralinen mit den Dortmunder Motiven angesagt sind, gibt es in Frankfurt das süße Pendant mit Bildern von der Börse, dem Eisernen Steg, dem Römer und einige mehr. Aber eigentlich sind es immer noch die klassischen Sorten wie Schokolade, Marzipan oder Nougat, die am besten laufen. Die Pralinen mit exotischeren Geschmacksrichtungen sehen die Frankfurter Schokoladenfans eher skeptisch. Annette Langehenke empfiehlt und mag es eher etwas ausgefallener. Dunkle Schokolade mit Salz, Rosmarin oder auch Muskatblüte stehen bei ihr gerade an erster Stelle.

Der Römer auf der Praline

„Ich liebe die Kombination aus allen Tätigkeiten hier“, sagt sie und checkt mal eben die Ware und die Kühlkapazitäten. Denn selbst produziert wird in Frankfurt nicht. Die Ware fährt Manfred Glatzel regelmäßig mit einem kleinen Kühlwagen in die Main-Metropole. Und hier kommt die Unternehmensberaterin ins Spiel. „Ich bin die Stammdatenqueen und liebe es, Prozess zu standardisieren und optimieren“, sagt Annette Langehenke und wirft einen Blick in die Pralinentheke.

Während in Dortmund die Pralinen mit den Dortmunder Motiven angesagt sind, gibt es in Frankfurt das süße Pendant mit Bildern von der Börse, dem Eisernen Steg, dem Römer und einige mehr. Aber eigentlich sind es immer noch die klassischen Sorten wie Schokolade, Marzipan oder Nougat, die am besten laufen. Die Pralinen mit exotischeren Geschmacksrichtungen sehen die Frankfurter Schokoladenfans eher skeptisch. Annette Langehenke empfiehlt und mag es eher etwas ausgefallener. Dunkle Schokolade mit Salz, Rosmarin oder auch Muskatblüte stehen bei ihr gerade an erster Stelle.

Salzkaramell macht auch Frankfurter süchtig

Und wo ist der Unterschied zu der Dortmunder Filiale? „Das Publikum hier ist sehr international. Und die Nachfrage nach veganen Pralinen ist immens“, sagt Annette Langehenke. Sogar einige der kulinarischen Rundgänge durch Frankfurt haben Pott au Chocolat regelmäßig auf dem Plan und führen die Genussfreunde in das kleine Pralinenparadies, das Annette Langehenke gemeinsam mit einer Teilzeitkraft und zwei Studentinnen betreibt. Eines jedoch ist in Dortmund und Frankfurt exakt gleich. Als Eissorte ist Salzkaramell so beliebt, dass die Dortmunder mit der Produktion ordentlich zu tun haben. Auch in Frankfurt kaufen die Menschen die Liter-Pakete vor der eisfreien Zeit, damit sie entspannt über den Winter kommen.

Es gibt einen weiteren Grund, warum Pott au Chocolat auch in Frankfurt funktioniert. „Wir sind ein Familienbetrieb. Auch zu Hause ist Schokolade das Hauptthema. Wir hängen quasi alle mit drin und sind natürlich sehr gern Versuchspersonen bei allen neuen Kreationen“, sagt Annette Langehenke. Sie erinnert sich noch gut an die Zeit vor der ersten Eröffnung, als ihr Schwager täglich an seinen Rezepten feilte und die Familie mit dem Testen und „Verwerten“ kaum hinterherkam. Auch heute noch werden die Rezepte immer weiter verfeinert. So bringt sie selbst von Frankreich-Reisen regelmäßig neue Proben mit, damit das Team der Manufaktur diese testen, mit den eigenen vergleichen und gegebenenfalls modifizieren kann.

„Ich stehe 100-prozentig hinter den Produkten und bin mir sicher, dass niemand den Laden mit schlechter Laune verlässt. Schöner geht es doch gar nicht“, sagt Annette Langehenke und berät auch schon die nächste Kundin.

Salzkaramell macht auch Frankfurter süchtig

Und wo ist der Unterschied zu der Dortmunder Filiale? „Das Publikum hier ist sehr international. Und die Nachfrage nach veganen Pralinen ist immens“, sagt Annette Langehenke. Sogar einige der kulinarischen Rundgänge durch Frankfurt haben Pott au Chocolat regelmäßig auf dem Plan und führen die Genussfreunde in das kleine Pralinenparadies, das Annette Langehenke gemeinsam mit einer Teilzeitkraft und zwei Studentinnen betreibt. Eines jedoch ist in Dortmund und Frankfurt exakt gleich. Als Eissorte ist Salzkaramell so beliebt, dass die Dortmunder mit der Produktion ordentlich zu tun haben. Auch in Frankfurt kaufen die Menschen die Liter-Pakete vor der eisfreien Zeit, damit sie entspannt über den Winter kommen.

Es gibt einen weiteren Grund, warum Pott au Chocolat auch in Frankfurt funktioniert. „Wir sind ein Familienbetrieb. Auch zu Hause ist Schokolade das Hauptthema. Wir hängen quasi alle mit drin und sind natürlich sehr gern Versuchspersonen bei allen neuen Kreationen“, sagt Annette Langehenke. Sie erinnert sich noch gut an die Zeit vor der ersten Eröffnung, als ihr Schwager täglich an seinen Rezepten feilte und die Familie mit dem Testen und „Verwerten“ kaum hinterherkam. Auch heute noch werden die Rezepte immer weiter verfeinert. So bringt sie selbst von Frankreich-Reisen regelmäßig neue Proben mit, damit das Team der Manufaktur diese testen, mit den eigenen vergleichen und gegebenenfalls modifizieren kann.

„Ich stehe 100-prozentig hinter den Produkten und bin mir sicher, dass niemand den Laden mit schlechter Laune verlässt. Schöner geht es doch gar nicht“, sagt Annette Langehenke und berät auch schon die nächste Kundin.